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Apfelstreusel-Minis: Kleine Apfelkuchen aus der Muffinform

(für 12 Stück in der Muffinform)

Apfelstreul Muffin

Zutaten Teig:
+ 200 g Mehl
+ 1 Prise Salz
+ 50-60 g Zucker
+ 100 g Butter
+ 1 Ei

Zutaten Apfelfülle:
+ 2 große Boskoop-Äpfel (ca. 500 g)
+ etwas Zimt nach Belieben
+ etwas Zucker nach Belieben
+ etwas Wasser zum Dünsten

Zutaten Streusel:
+ 120 g Mehl (auch lecker: 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen)
+ 70 g Zucker
+ 70 g Butter
+ nach Belieben eine Prise Zimt

Alle Teigzutaten zu einem Mürbeteig verarbeiten und mindestens eine Stunde kalt stellen. Mit Hilfe der Waage den Teig in 12 gleiche Stücke teilen. Die einzelnen Stücke nun schnell Pi mal Daumen zu einem Kreis ausrollen und gleich in eine Mulde der Muffinform legen. Tipp: Ich rolle den Teig immer zwischen einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel aus. Diese Arbeitsschritte lassen sich auch prima am Vortag erledigen – den Teig in der Muffinform dann einfach im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Fülle die Äpfel schälen und entkernen, dann in ca. 1cm große Würfelchen schneiden. In einen Topf geben, etwas Zimt und Zucker untermischen, mit wenig Wasser aufgießen und kurz dünsten. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Äpfel abkühlen lassen.

Nun geht’s an die Streusel: Die Butter schmelzen. Mehl, Zucker und gegebenenfalls Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Butter langsam dazu gießen und mit einer Gabel leicht untermengen, so dass Streusel entstehen.

Zum Schluss die Fülle in die Mürbeteigförmchen geben und die Streusel darauf verteilen.

Für 25 bis 30 Minuten bei 180°C Umluft backen. Die Küchlein lassen sich mit einem Messer (vorsichtig) gut aus der Form lösen.

Mürbeteig-Muffinform

Streusel

Apfelstreusel-Muffinform

Apfelstreusel-Muffin

 

 

Weihnachtsbäckerei: Adventsgewürzkuchen

Die Advents(gewürz)kuchen habe ich vor zwei Jahren in einem Online-Adventskalender (PDF, Rezept auf der ersten Seite) entdeckt, zu dem mir meine Schwiegermutter den Link geschickt hat. Es war Liebe auf den ersten Biss! Die Kuchen gibt es jetzt jedes Jahr – gerne auch als kleines Mitbringsel in der Advents- und Weihnachtszeit. Außer fünf Weckgläsern (Sturzform, 500 ml) brauchen Sie

+ 200 g Butter
+ 200 g Zucker
+ 3 Eier
+ 1 Pck. Vanillezucker
+ 1 Handvoll Rosinen
+ 1 Pck. Zitronat
+ 1 Handvoll Mandeln
+ 1 Handvoll Nüsse
+ 1 ½ TL Lebkuchengewürz
+ 1 Msp. Muskat
+ 1 Msp. gemahlene Nelken
+ 1 TL Zimt
+ 2 EL Kakaopulver
+ 100 ml Milch
+ 400 g Mehl
+ 1 Pck. Backpulver

Fünf Weckgläser + Deckel heiß ausspülen und trocknen lassen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen Teig verrühren, die Weckgläser einfetten. Die Teigmasse gleichmäßig auf die fünf Gläser verteilen.

Bei 160 °C (Umluft) für 40 bis 45 Minuten offen backen. Stäbchenprobe machen. Während der Backzeit die Einmachgummis für fünf Minuten in Wasser auskochen. Nach dem Backen umgehend die noch heißen Gläser verschließen. Die Kuchen nun an einem kühlen, dunklen Ort für zwei Wochen reifen lassen. Dadurch werden sie schön saftig. Meiner Erfahrung nach sind sie auch noch länger haltbar.

Adventsgewürzkuchen

Adventsgewürzkuchen

Als Dekoration habe ich Weihnachtsmotive auf normalem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten, dann die Rückseiten mit Milch eingepinselt und auf die Gläser geklebt.
Die verwendeten Motive gibt es übrigens hier: blog.worldlabel.com

Weihnachtsbäckerei Teil I

Vorweihnachtszeit – das ist Backzeit im Hause Wunderliese. Lange schon freue ich mich darauf, eine Plätzchendose nach der anderen zu füllen. Leider habe ich das Backen mit Kind völlig unterschätzt. So bin ich nicht wie geplant am ersten Adventswochenende mit den letzten Weihnachtsplätzchen fertig geworden. Der Teig für die Eiserkuchen steht noch kalt und wartet geduldig auf das Waffeleisen. Die Bethmännchen werde ich wohl auch erst in den nächsten Tagen backen können.

Bereits in der Dose gelandet sind diese Sorten:

Engadiner sind sehr gut vorzubereiten und schnell fertigzustellen.

+ 350 g Mehl
+ 175 g Butter
+ 150 g Zucker
+ 2 Eier
+ 1 Prise Salz
+ 125 g geröstete und gehackte Haselnüsse und
+ 100 g Rosinen (etwas kleiner gehackt)
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen. Ca. 3,5 cm dicke Rollen formen und 24 Stunden kalt stellen. Dann 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und bei 200 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für 10 Minuten (gegebenenfalls etwas länger) backen. (Ca. 80 – 100 Stück)

Das Rezept habe ich von einer guten Freundin bekommen, deren Mutter diese leckeren Plätzchen schon seit langem in ihrem Weihnachtsrepertoire hat.

Engadiner

Engadiner

Als nächstes kamen die Vanillekipferl dran:

+ 420 g Mehl
+ 100 g Zucker
+ 4 Päckchen oder 24 g Vanillezucker
+ 300 g Butter
+ 150 g gemahlene Mandeln
+ ca. 75 g Zucker zum Wenden
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen und zu Rollen formen. Die Rollen mindestens für eine Stunde kalt stellen. Dann Stücke abschneiden und daraus Kipferl formen. Bei 175 °C Ober- und Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten für ca. 15 Minuten backen. Dieser Teig ist wirklich sehr mürbe, die Kipferl zergehen auf der Zunge.

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Die Engelsaugen von Frau Frischebrise habe ich im vorigen Jahr entdeckt und dieses Jahr gerne wiedergebacken. Das Rezept gibt es hier.
Meine Tipps dazu:
* Die Mulden lassen sich prima mit einem bemehlten Kochlöffelstiel eindrücken.
* Das Gelee oder die Marmelade ggf. glattrühren und mit einem zum Spritzbeutel umfunktionierten Gefrierbeutel einfüllen – hier nur eine ganz kleine Ecke für das Loch abschneiden.

Gefüllt habe ich sie dieses Mal mit Mamas leckerem Brombeergelee. Testweise habe ich auch einige Plätzchen noch warm direkt nach dem Backen befüllt – funktioniert prima, das Gelee wird nach kurzer Zeit ebenfalls fest.

Engelsaugen

Engelsauge

Außerdem habe ich noch Schwarz-Weiß-Gebäck gemacht. Offenbar verdränge ich jedes Jahr aufs Neue, wie fummelig das ist.

Zutaten Teig
+ 250 g Butter
+ 200 g Zucker
+ 1 Pck. Vanillezucker
+ 2 Eier
+ 500 g Mehl
+ 1 Messerspitze Backpulver

Für den dunklen Teig noch
+ 2 EL Kakao (gesiebt)
+ 1 EL Zucker
+ 1 EL Milch

+ 1 Eiweiß zum Bestreichen

Aus den Teigzutaten einen Knetteig herstellen. Die Hälfte des Teiges entnehmen und Kakao, Zucker und Milch zugeben um die andere Hälfte dunkel zu färben. Beide Teige zu Rollen formen und für ca. 1 Stunde oder länger kaltstellen. Nun aus den beiden Farben Rollen bzw. Stangen formen:
Für das Schneckenmuster gleich viel Teig von beiden Farben nehmen und etwa Messerrückendick zu zwei gleich großen Rechecken ausrollen. Eine Teigplatte mit Eiweiß bestreichen und die zweite darauf setzen. Dann fest aufrollen und wieder kalt stellen.
Für ein einfaches Schachbrettmuster beide Farben in 1 cm dicke und 4 cm breite Rechtecke ausrollen. Eine Teiglage mit Eiweiß einpinseln und die zweite Farbe darauf legen. Nun vier 1 cm breite (zweifarbige) Streifen schneiden. Jetzt die 2 cm breite Seite eines Streifens mit Eiweiß bestreichen und einen weiteren Streifen farbversetzt darauf setzen. Dies mit den beiden anderen Streifen wiederholen. Wer einen schönen Abschluss möchte, rollt nun noch eine Farbe dünn zu einem ca. 9 cm breiten Rechteck (so lang wie die Schachbrettstangen) aus – wieder mit Eiweiß bestreichen, eine Stange darauf setzen und mit der dünnen Teiglage ummanteln. Die fertigen Schachbrettstangen noch mal kalt stellen.
Tipps:
* Der Teig lässt sich am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen.
* Falls sich der Teig nicht mehr gut verarben lässt, sollte er wieder gekühlt werden.

Von den Stangen und Rollen ca. 1/2 cm dicken Scheiben schneiden, auf ein Backblech setzen und bei 190 – 200°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Schwarz-Weiß-Gebäck