Bananenkrokodil: Wie du in 2 Minuten einen tollen Kindersnack zubereitest

Großer Spaß für kleine Obstesser und so schnell gemacht: das Bananenkrokodil.

Ihr braucht nur eine Banane und Rosinen oder Blaubeeren für die Augen. Aus den vier Rückenzacken werden die Füße gelegt. Maul einschneiden und  mit einem anderen Obst füllen. Fertig!

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Apfelstreusel-Minis: Kleine Apfelkuchen aus der Muffinform

(für 12 Stück in der Muffinform)

Apfelstreul Muffin

Zutaten Teig:
+ 200 g Mehl
+ 1 Prise Salz
+ 50-60 g Zucker
+ 100 g Butter
+ 1 Ei

Zutaten Apfelfülle:
+ 2 große Boskoop-Äpfel (ca. 500 g)
+ etwas Zimt nach Belieben
+ etwas Zucker nach Belieben
+ etwas Wasser zum Dünsten

Zutaten Streusel:
+ 120 g Mehl (auch lecker: 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen)
+ 70 g Zucker
+ 70 g Butter
+ nach Belieben eine Prise Zimt

Alle Teigzutaten zu einem Mürbeteig verarbeiten und mindestens eine Stunde kalt stellen. Mit Hilfe der Waage den Teig in 12 gleiche Stücke teilen. Die einzelnen Stücke nun schnell Pi mal Daumen zu einem Kreis ausrollen und gleich in eine Mulde der Muffinform legen. Tipp: Ich rolle den Teig immer zwischen einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel aus. Diese Arbeitsschritte lassen sich auch prima am Vortag erledigen – den Teig in der Muffinform dann einfach im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Fülle die Äpfel schälen und entkernen, dann in ca. 1cm große Würfelchen schneiden. In einen Topf geben, etwas Zimt und Zucker untermischen, mit wenig Wasser aufgießen und kurz dünsten. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Äpfel abkühlen lassen.

Nun geht’s an die Streusel: Die Butter schmelzen. Mehl, Zucker und gegebenenfalls Zimt in einer Schüssel vermischen. Die Butter langsam dazu gießen und mit einer Gabel leicht untermengen, so dass Streusel entstehen.

Zum Schluss die Fülle in die Mürbeteigförmchen geben und die Streusel darauf verteilen.

Für 25 bis 30 Minuten bei 180°C Umluft backen. Die Küchlein lassen sich mit einem Messer (vorsichtig) gut aus der Form lösen.

Mürbeteig-Muffinform

Streusel

Apfelstreusel-Muffinform

Apfelstreusel-Muffin

 

 

Windelwissen im Paket: Wie du Bindewindeln in 4 Schritten in den Griff bekommst

Heute solls hier mal um Windeln gehen. Genauer gesagt, wie man Bindewindeln praktisch organisieren kann.

Bindelwindeln

Wer hier schon ein wenig rumgelesen hat, weiß ja, dass es neben der Wunderliese und dem Wundermann seit Mai 2013 auch das Wunderkind gibt (wir gehen bisher von einer normalen Begabung aus…). Für eben diesen kleinen Kerl haben wir uns entschieden, es mal mit Stoffwindeln zu probieren. Umwelt, Hautgefühl, der Gründe gibt es viele – aber das soll hier gar nicht Thema sein.

Vor der Geburt mussten wir natürlich erstmal entscheiden, welche Stoffwindeln es denn sein sollen. Neben den Erfahrungsberichten einer Kollegin hat uns auch der „Windelkoffer“ eines Ladens hier in der Stadt weitergeholfen. Den kann man sich dort (kurz vor der Geburt) ausleihen und mal ausprobieren, ob man damit klarkommt. Drin sind einige Windeln und Einlagen des Lotties-Systems und einige Bindewindeln (auch: Strickwindeln, italienische Windeln) mit kleinen Moltontüchern als Saugeinlage. Wie das mit dem Wickeln genau funktioniert, hat uns die Ladenbesitzerin mit einer Puppe vorgeführt. Ums kurz zu machen: Wir haben uns nach ausführlichem Probewickeln des Wunderkindes für die Bindewindeln entschieden. Da war der Kleine ungefähr eine Woche alt.

Gut, nun sollten also eigene Windeln her. Empfohlen werden so ca. 20 bis 25 Stück, um entspannt mit dem Waschen hinterher zu kommen. Dazu kommen dann noch ebensoviele Saugeinlagen und 2 bis 3 Wollüberhosen (die sind sozusagen die natürliche Barriere zwischen Windel und Kleidung). Bindewindeln sind zwar wesentlich günstiger als Systemwindeln, aber da kommt trotzdem was zusammen. Also erstmal schauen ob es sowas nicht auch gebraucht gibt. Und da haben wir gleich einen Treffer gelandet. Eine Familie aus dem Ruhrgebiet hat ihre ein Jahr lang gebrauchten Windeln für 60 Euro angeboten. Netterweise konnten wir die Windeln mit Vorkasse und Versand kaufen und schon wenige Tage später war unser Windelpaket dann da.

Wir waren nun nicht nur stolze Besitzer von 27 Bindewindeln, 19 Mullwindeln, 29 Baumwolltüchern und 10 Baumwolleinlagen, sondern bekamen auch noch erfahrenes Windelwissen mitgeliefert. Der Paketinhalt gab nämlich einen guten Einblick in die Windelorganisation bei den Vorbesitzern. Ein Teil der Windeln war samt Windeleinlage schon gebrauchsfertig und zusammengelegt, viele der restlichen Baumwoll- und Mulltücher waren schon vorgefaltet.

Bis dahin hatten wir mit unseren Probewindeln im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Koffer gelebt. Beim Wickeln kam erstmal die Bindewindel auf den Tisch, dann wurde sie durch Umschlagen auf die passende Größe gebracht, danach die Mullwindeln auf den Tisch, in die richtige Form falten, dann das Kind drauf, umklappen, zusammenbinden… Mit dem neuen Windelmanagement ging nun alles fast so schnell wie mit einer Wegwerfwindel. Außerdem konnten wir die Windeln nun ganz einfach in die Wickeltasche stecken.

Und so funktionierts:

  1. Wenn man, wie wir, als Saugeinlage Tücher (Mullwindeln, Baumwolltücher) verwendet, beginnt alles mit dem Waschen bzw. dem Trocknen. Die feuchten Tücher lege falte ich einmal in der Mitte und hänge das entstandene rechteckige Tuch so auf den Wäscheständer, dass es noch einmal in der Mitte geknickt wird. So hat das getrocknete Tuch die perfekte Ausgangsform zum Weiterfalten. (Wenn man die Windeln in den Trockner steckt, sind sie zwar viel weicher, lassen sich aber nicht so gut falten und dem Kind anlegen.) Die Bindewindeln hängen wir einfach mit der Mitte – da wo die Bändchen sind – über die Leine. Ist aber auch logisch.
  2. Wenn alles trocken ist, falte ich zuerst die Saugeinlagen-Tücher. Die Technik habe ich unserem schlauen Windelpaket abgeschaut. Später habe ich sie sogar in meinem Origamibuch entdeckt. Gute Anleitungen finden Sie bei der Windel-Nanny (Fotos) und bei Gute-Frage.net (Video)
  3. Nun werden die Windeln gebrauchsfertig zusammengelegt: Erst kommt die Bindewindel auf den Tisch, die Bändchen zum Körper hin runterhängen lassen. Darauf lege ich das gefaltete Tuch relativ Bündig mit dem oberen Windelrand. Als Drittes folgt ein Windelvlies* – damit kann man das große Geschäft problemlos entsorgen und es hängt nicht soviel in der Saugeinlage.
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  4. Jetzt nehme ich die beiden Bändchen am Ansatz und klappe diese beiden Enden zur Mitte der Unterkante hin zusammen und lege die Bändchen zur Mitte der Windel. Es folgt der obere Teil der Windel – die überstehenden Saugtuchzipfel klappe ich noch mal um. Dann einfach das untere Ende auf das obere klappen. Fertig!
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Natürlich lassen sich auch andere Saugeinlagen auf diese Weise mit einlegen.

Vielen Dank an Familie B. aus Recklinghausen für das Windelpaket!

P. S.: Vielleicht denkt die eine oder der andere jetzt „Erst beraten lassen, und dann doch woanders kaufen“ – ja stimmt. Aber neben den Wollüberhosen haben wir noch einiges andere dort gekauft und werden das zukünftig auch tun. Und gebrauchte Windeln zu kaufen, ist nicht nur finanziell sondern auch ökologisch sinnvoll.

*) Die Windelvliestücher kann man einige Male zusammen mit den Windeln waschen wenn sie weiß geblieben sind.

 

Rückblick auf 2013 (Der Fragebogen-Klassiker)

Wow. Schon vorbei, das Jahr 2013. Für mich und den Mann ein aufregendes Jahr, wir sind Eltern geworden. Das hat unseren Alltag sehr verändert. Das ganze Jahr ist geprägt von Schwangerschaft, Geburt und dem Leben mit einem Kind. Aber das ist wohl richtig so. Wenn ein Kind noch so klein ist, dann tritt es mit seinen Bedürfnissen in den Vordergrund und die Eltern erstmal etwas zurück.

Zugenommen oder abgenommen?

Dieses Jahr ist diese Frage ja relativ einfach zu beantworten. Bis Mitte Mai zugenommen, Kind bekommen, abgenommen. Ansonsten bin ich eher gewichtsbeständig. Blöde Frage überhaupt.

Haare länger oder kürzer?

Länger. Das liegt zum einen daran, dass ich in Düsseldorf noch keinen Lieblingsfriseur gefunden habe. Zum anderen wirds mit Baby nicht gerade leichter, Friseurbesuche zu koordinieren. Gleich bei meinem ersten Friseurtermin nach der Geburt, musste der Mann unerwartet länger arbeiten. Kurzentschlossen hab ich den Kleinen dann einfach mitgenommen und das Glück war mir hold: Er hat geschlafen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Aktuelle Einschätzung: keine Veränderung.

Mehr Kohle oder weniger?

Weniger wegen der Elternzeit.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Vermutlich mehr. Wir sind ja jetzt zu Dritt.

Mehr bewegt oder weniger?

Vermutlich mehr. Kein Sportkurs, aber deutlich mehr Spaziergänge im Park.

Der hirnrissigste Plan?

Ich bin Sternzeichen Jungfrau. Ich verfolge sehr selten hirnrissige Pläne. Und wenn ja, dann sehen das nur die anderen so. Ich finde meine Pläne nicht hirnrissig.

Die gefährlichste Unternehmung?

Gefährliche Unternehmungen mache ich nicht. Zu gefährlich.

Die teuerste Anschaffung?

Wohl unser Kinderwagen. Allgemein haben wir ja hauptsächlich Babyausstattung angeschafft.

Das leckerste Essen?

Bei unseren wenigen Restaurantbesuchen 2013 hatten wir leider eher Pech. Daher nominiere ich an dieser Stelle das Weihnachtsmenü, das mein Mann (dieses Jahr als „Küchenchef“) mit seinen Geschwistern gekocht hat.

Das beeindruckendste Buch?

Ähm ja. So richtig viele Bücher (Romane) hab ich dieses Jahr gar nicht geschafft. Besonders liebgewonnen habe ich ein Liederbuch: Kinderlieder von Carus und Reclam. Die Melodien und ersten Strophen kommen einem recht schnell wieder in den Sinn. Aber wie weiter? Immerhin kann ich jetzt alle vier Strophen von „Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp“ und außerdem weiß ich, wer was bei der Vogelhochzeit gemacht hat.

Ansonsten habe ich viele, viele gute Blogtexte gelesen!

Der ergreifendste Film?

Hier muss ich passen. Im Kino war ich 2013 gar nicht. Bei Fernsehfilmen und DVDs neige ich leider dazu, auf dem Sofa einzuschlafen.

Das beste Lied?

„Menschenjunges“ von Reinhard Mey. Wir haben es vor der Geburt wiederentdeckt und ich hab hochschwanger so richtig schön vor Rührung geheult.

Das schönste Konzert?

Kein Konzert 2013.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

… meinem Maijungen. Klar.

Die schönste Zeit verbracht mit…?

… meinem Mann und meinem Maijungen. Auch klar.

Vorherrschendes Gefühl 2013?

Glück und Staunen.

2013 zum ersten Mal getan?

Das einschneidenste Erlebnis in meinem Leben überhaupt: ein Kind geboren!

2013 nach langer Zeit wieder getan?

Nicht besonders spektakulär. Ich habe wieder gehäkelt. Und ich habe Bohnen auf unserem Balkon gepflanzt. Beides habe ich wahrscheinlich zum letzten Mal während der Schulzeit getan.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Die Geburt im Krankenhaus – wir wollten eigentlich ins Geburtshaus. Zwei weitere Punkte fallen mir jetzt gar nicht ein. Für uns war es ein glückliches Jahr ohne schlimmere Vorkommnisse.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Auch eine merkwürdige Frage. Da fällt mir spontan nichts ein.

2013 war mit einem Wort…?

glücklich!

Weihnachtsbäckerei: Adventsgewürzkuchen

Die Advents(gewürz)kuchen habe ich vor zwei Jahren in einem Online-Adventskalender (PDF, Rezept auf der ersten Seite) entdeckt, zu dem mir meine Schwiegermutter den Link geschickt hat. Es war Liebe auf den ersten Biss! Die Kuchen gibt es jetzt jedes Jahr – gerne auch als kleines Mitbringsel in der Advents- und Weihnachtszeit. Außer fünf Weckgläsern (Sturzform, 500 ml) brauchen Sie

+ 200 g Butter
+ 200 g Zucker
+ 3 Eier
+ 1 Pck. Vanillezucker
+ 1 Handvoll Rosinen
+ 1 Pck. Zitronat
+ 1 Handvoll Mandeln
+ 1 Handvoll Nüsse
+ 1 ½ TL Lebkuchengewürz
+ 1 Msp. Muskat
+ 1 Msp. gemahlene Nelken
+ 1 TL Zimt
+ 2 EL Kakaopulver
+ 100 ml Milch
+ 400 g Mehl
+ 1 Pck. Backpulver

Fünf Weckgläser + Deckel heiß ausspülen und trocknen lassen. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem festen Teig verrühren, die Weckgläser einfetten. Die Teigmasse gleichmäßig auf die fünf Gläser verteilen.

Bei 160 °C (Umluft) für 40 bis 45 Minuten offen backen. Stäbchenprobe machen. Während der Backzeit die Einmachgummis für fünf Minuten in Wasser auskochen. Nach dem Backen umgehend die noch heißen Gläser verschließen. Die Kuchen nun an einem kühlen, dunklen Ort für zwei Wochen reifen lassen. Dadurch werden sie schön saftig. Meiner Erfahrung nach sind sie auch noch länger haltbar.

Adventsgewürzkuchen

Adventsgewürzkuchen

Als Dekoration habe ich Weihnachtsmotive auf normalem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten, dann die Rückseiten mit Milch eingepinselt und auf die Gläser geklebt.
Die verwendeten Motive gibt es übrigens hier: blog.worldlabel.com

Weihnachtsplätzchen1

Weihnachtsbäckerei Teil I

Vorweihnachtszeit – das ist Backzeit im Hause Wunderliese. Lange schon freue ich mich darauf, eine Plätzchendose nach der anderen zu füllen. Leider habe ich das Backen mit Kind völlig unterschätzt. So bin ich nicht wie geplant am ersten Adventswochenende mit den letzten Weihnachtsplätzchen fertig geworden. Der Teig für die Eiserkuchen steht noch kalt und wartet geduldig auf das Waffeleisen. Die Bethmännchen werde ich wohl auch erst in den nächsten Tagen backen können.

Bereits in der Dose gelandet sind diese Sorten:

Engadiner sind sehr gut vorzubereiten und schnell fertigzustellen.

+ 350 g Mehl
+ 175 g Butter
+ 150 g Zucker
+ 2 Eier
+ 1 Prise Salz
+ 125 g geröstete und gehackte Haselnüsse und
+ 100 g Rosinen (etwas kleiner gehackt)
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen. Ca. 3,5 cm dicke Rollen formen und 24 Stunden kalt stellen. Dann 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und bei 200 °C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene für 10 Minuten (gegebenenfalls etwas länger) backen. (Ca. 80 – 100 Stück)

Das Rezept habe ich von einer guten Freundin bekommen, deren Mutter diese leckeren Plätzchen schon seit langem in ihrem Weihnachtsrepertoire hat.

Engadiner

Engadiner

Als nächstes kamen die Vanillekipferl dran:

+ 420 g Mehl
+ 100 g Zucker
+ 4 Päckchen oder 24 g Vanillezucker
+ 300 g Butter
+ 150 g gemahlene Mandeln
+ ca. 75 g Zucker zum Wenden
Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen und zu Rollen formen. Die Rollen mindestens für eine Stunde kalt stellen. Dann Stücke abschneiden und daraus Kipferl formen. Bei 175 °C Ober- und Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten für ca. 15 Minuten backen. Dieser Teig ist wirklich sehr mürbe, die Kipferl zergehen auf der Zunge.

Vanillekipferl

Vanillekipferl

Die Engelsaugen von Frau Frischebrise habe ich im vorigen Jahr entdeckt und dieses Jahr gerne wiedergebacken. Das Rezept gibt es hier.
Meine Tipps dazu:
* Die Mulden lassen sich prima mit einem bemehlten Kochlöffelstiel eindrücken.
* Das Gelee oder die Marmelade ggf. glattrühren und mit einem zum Spritzbeutel umfunktionierten Gefrierbeutel einfüllen – hier nur eine ganz kleine Ecke für das Loch abschneiden.

Gefüllt habe ich sie dieses Mal mit Mamas leckerem Brombeergelee. Testweise habe ich auch einige Plätzchen noch warm direkt nach dem Backen befüllt – funktioniert prima, das Gelee wird nach kurzer Zeit ebenfalls fest.

Engelsaugen

Engelsauge

Außerdem habe ich noch Schwarz-Weiß-Gebäck gemacht. Offenbar verdränge ich jedes Jahr aufs Neue, wie fummelig das ist.

Zutaten Teig
+ 250 g Butter
+ 200 g Zucker
+ 1 Pck. Vanillezucker
+ 2 Eier
+ 500 g Mehl
+ 1 Messerspitze Backpulver

Für den dunklen Teig noch
+ 2 EL Kakao (gesiebt)
+ 1 EL Zucker
+ 1 EL Milch

+ 1 Eiweiß zum Bestreichen

Aus den Teigzutaten einen Knetteig herstellen. Die Hälfte des Teiges entnehmen und Kakao, Zucker und Milch zugeben um die andere Hälfte dunkel zu färben. Beide Teige zu Rollen formen und für ca. 1 Stunde oder länger kaltstellen. Nun aus den beiden Farben Rollen bzw. Stangen formen:
Für das Schneckenmuster gleich viel Teig von beiden Farben nehmen und etwa Messerrückendick zu zwei gleich großen Rechecken ausrollen. Eine Teigplatte mit Eiweiß bestreichen und die zweite darauf setzen. Dann fest aufrollen und wieder kalt stellen.
Für ein einfaches Schachbrettmuster beide Farben in 1 cm dicke und 4 cm breite Rechtecke ausrollen. Eine Teiglage mit Eiweiß einpinseln und die zweite Farbe darauf legen. Nun vier 1 cm breite (zweifarbige) Streifen schneiden. Jetzt die 2 cm breite Seite eines Streifens mit Eiweiß bestreichen und einen weiteren Streifen farbversetzt darauf setzen. Dies mit den beiden anderen Streifen wiederholen. Wer einen schönen Abschluss möchte, rollt nun noch eine Farbe dünn zu einem ca. 9 cm breiten Rechteck (so lang wie die Schachbrettstangen) aus – wieder mit Eiweiß bestreichen, eine Stange darauf setzen und mit der dünnen Teiglage ummanteln. Die fertigen Schachbrettstangen noch mal kalt stellen.
Tipps:
* Der Teig lässt sich am besten zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollen.
* Falls sich der Teig nicht mehr gut verarben lässt, sollte er wieder gekühlt werden.

Von den Stangen und Rollen ca. 1/2 cm dicken Scheiben schneiden, auf ein Backblech setzen und bei 190 – 200°C Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene ca. 12 Minuten backen.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Schwarz-Weiß-Gebäck

 

Start

Aller Anfang

So, da ist er: Mein erster Blogeintrag. Aber was soll ich da nun schreiben, in einem Beitrag der schlicht und ergreifend den Zweck hat, die erste Wortmeldung in meinem Blog zu sein. Ohne Frage, dieser Beitrag ist von entscheidender Bedeutung. Ohne ihn können schließlich keine Folgebeiträge veröffentlicht werden. Mein Schreibproblem: Dieser Eintrag hat kein Thema, außer sich selbst.

Ja klar, ich könnte einfach mit einem Themenbeitrag starten, aber irgendwie behagt mir der Gedanke nicht. Ich brauche diesen Eintrag hier als eine Art Begrenzung, ein Stopper sozusagen, damit kein Text unten rauspurzeln kann. Ja, ja, ich könnte hier auch meine (zukünftigen) Leser begrüßen und etwas über den (zukünftigen) Inhalt dieses Blogs schreiben. Da dieser Beitrag aber naturgemäß immer weiter nach unten rutscht, tue ich das lieber unter Über dieses Blog.

Und jetzt nicht rumwundern – losschreiben!